Am Mittwoch, den 5. August 2026, wurden zahlreiche Feuerwehren aus den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt zu einem Vegetationsbrand in den Föhrenwald gerufen. Gegen 15 Uhr brach im Föhrenwald aus noch unbekannter Ursache ein Brand aus, welcher sich durch den starken Wind rasch ausbreitete.
Um 16:43 Uhr wurden wir Mittels Sirene von der Bereichsalarmzentrale zur Unterstützung nach St. Egyden alarmiert. Wenige Minuten später rückten 12 Mitglieder mit dem Einsatzleitfahrzeug (ELF), dem Tanklöschfahrzeug (TLFA-4000) und dem Versorgungsfahrzeug (HLF1-VF) zur Einsatzadresse aus. Die massive Rauchsäule mit meterhohen Flammen war bereits von Weitem zu sehen.
Bei unserer Ankunft wurde das ELF samt Personal zur Unterstützung des Einsatzführungsstabes eingeteilt. Das Versorgungsfahrzeug, beladen mit Tragkraftspritze und diversen Schlauchmaterial, wurde vorerst im Bereitstellungsraum abgestellt. Da in der heiklen Phase der Brandausbreitung dringend Wasser benötigt wurde, wurde unser Tanklöschfahrzeug zum Wasserpendelverkehr und die Besatzung mit Schanzzeug und Löschrucksäcken zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Aufgrund des anhaltenden Windes, wurden zwei Katastrophenhilfszüge – in diesem Fall so genannte Wasserzüge, bestehend aus Tanklöschfahrzeugen mit 4000 Liter Wassertank – angefordert. Da wir auch in diesem Zug vertreten sind, aber bereits fast alle Fahrzeuge unserer Feuerwehr im Einsatz standen, rückten zwei weitere Mitglieder mit dem Hilfeleistungsfahrzeug 2 (HLF2) und 2000 Litern Wasser gemeinsam mit dem KHD-Zug 2/15 aus.
Bis 0:45 Uhr waren unsere Mitglieder bei diesem fordernden und kräfteraubenden Einsatz eingesetzt. Nach Ablöse durch frische Kräfte rückten wir ins Feuerwehrhaus ein. Die aufgebauten Lösch- und Versorgungsleitungen blieben natürlich für die weiteren Löscharbeiten unserer Ablöse im Wald zurück. So mussten in der Früh noch alle Fahrzeuge aufgefüllt werden, damit wir auch für andere Einsätze einsatzbereit sind.
Am Folgetag, den 6. August, wurden wir vom Bezirksführungsstab mit dem STROMA 130kVA zur Stromversorgung der Einsatzleitung angefordert. Um 5:30 Uhr rückten fünf Mitglieder mit dem Versorgungsfahrzeug, dem Stromaggregat und dem Mannschaftsfahrzeug nach St. Egyden aus. 4 der Mitglieder sind aktuell – Stand 6.8. um 13:20 Uhr – noch immer vor Ort und unterstützen bei dem Befüllen der im Pendelverkehr eingesetzten Tanklöschfahrzeuge. 1 weiteres Mitglied ist stets abrufbereit, falls es beim STROMA 130kVA zu technischen Problemen kommt.




















